stattmenschen / Oberhausen

stattmenschen versucht eine Begegnung zwischen den unbeweglichen Bewohnern des urbanen Raumes und ihren menschlichen Mitbewohnern zu provozieren. Dem Verdacht folgend, dass die menschliche Selbstbezogenheit nicht mehr als Maß aller Dinge gelten kann, nähert sich dieses Projekt der urbanen Umgebung auf animistische Weise. Es gibt den Dingen und Orten ein auditives Potenzial, um daraus etwas aufzubauen, das “Subjektivität” oder “Persönlichkeit” genannt werden könnte und eine eigene Geschichte besitzt, die sich auch aus der Begegnung mit uns Menschen schöpft. Das Smartphone, selbst Ding und Produkt, wird zum Übersetzer, Zugang oder Schamane zu anderen Schichten von Wirklichem, das das Menschliche umhüllt und beinhaltet: eine auditive Entdeckung geschichteter Selbst-Konstruktionen.
Der Gehende wird zum Schauenden, sein Blick setzt sich auf den Standort der Gegenstände. Gemeinsam mit den Dingen stellen wir uns die Frage, wer hat sie Her-gestellt, von wo kommen sie und was bergen sie in sich, das es zu heben gilt. Dabei stoßen wir auch immer wieder auf die Risse, die Löcher des Ungefähren und des Ungewussten, die wir füllen können, wenn wir es wollen.

Umsetzung Oberhausen: Anna Kpok (Manuel Zauner, Klaas Werner)
Idee: Almut Pape, Raphaela Willwerth, Julia Zöllner

Zu sehen am 07.10.2013 11 Uhr – LOKAL – Festivalzentrum Inverscity Festwoche (Marktstraße 163, Oberhausen)

stattmenschen / Bochum

stattmenschen versucht einen Austausch zwischen den unbewegten Bewohnern des urbanen Raumes und ihrer menschlichen Mitbewohner. Dem Verdacht nachgehend, dass die menschliche Selbstreferenzialität nicht mehr als Maß aller Dinge gelten kann, nähert sich dieser auditive Spaziergang der urbanen Umgebung auf animistische Weise. Er gibt den Dingen und Orten ein hörbares Potential, um daraus etwas zu konstruieren, das “Subjektivität” oder “Persönlichkeit” genannt werden könnte. Das Smartphone, selbst Ding und Ware, wird zum Übersetzer oder Schamane und verschafft dem Zuhörer Zugang zu anderen Schichten von Wirklichem, die das Menschliche umhüllen und beinhalten: eine auditive Entdeckung der Schichtung von Selbst-Konstruktionen.
stattmenschen bedient sich der Möglichkeiten von radio aporee und ist zu finden auf:
http://aporee.org/mfm/

Beteiligte:
Almut Pape, Raphaela Willwerth (M.A. Medienwissenschaft RUB), Julia Zöllner (M.A. Medienwissenschaft RUB)
Premiere: 25. Juli 2013
Mentor: Erich Hörl

 

Dank an Udo Noll. Begründer der radio aporee

 

Presselinks zu den Ruhr-Nachrichten und lokalkompass.de

1h12min

Eine Chorarbeit in 24 Teilen à 3 Minuten.

Zwischen Chorstück und Popsong, wissenschaftlicher Fachliteratur und Selbsthilfebüchern sucht Anna Kpok den Sinn im Wahnsinn, erklärt das Theater zum Zwischenraum und stellt die Uhr auf zwölf Minuten vor fünf. Von da an muss in einer Stunde und zwölf Minuten alles gesagt sein, was es zu sagen gibt. Inspiriert von Sarah Kanes „4.48 Psychose“ bringt Anna Kpok das aufreibende Missverhältnis von Selbst- und Fremdwahrnehmung auf die Bühne.
Koproduktion: FFT Düsseldorf und Anna Kpok im Auftrag von west off — Theaternetzwerk Rheinland.

Von und mit: Emese Bodolay, Gabor Bodolay, Dana Divis, Kathrin Ebmeier, Daniela Frenzel, Anna-Lena Klapdor, Svenja Marzinowski, Lasse Opriel, Almut Pape, Andrea Kurz-Richarz, Sina-Marie Schneller, Laura Strack, Meike Wieland, Manuel Zauner

 

https://www.youtube.com/watch?v=g0N2fGgbuI0

 

Termine:
28.10.2014 // Theater im Ballsaal Bonn // 20 h  (Premiere)
13.11.2014 // Rotunde Bochum // 18 h
14.11.2014 // Studiobühne Köln //20 h
20.11.2014 // Forum Freies Theater Düsseldorf // 19 h

Eine Koproduktion von FFT Düsseldorf und Anna Kpok im Auftrag von west off — Theaternetzwerk Rheinland.

Wir müssen reden

Telefonat. Spur. Wiederentdeckung.

Nur weil die Metadaten (wer wann von wo mit wem telefoniert) gespeichert sind, weiß dieser Speicher noch lange nicht, was sich alles verflüchtigt aus dem Moment der gesprochenen Dinge. Was passiert, wenn sie, die wir nicht gerufen haben, zurück rufen?Welche Rückstände bleiben hängen in den Teppichen der Wohnungen, die wir vergessen haben? Was sagen die Stimmen die wir gedämpft durch die Wände hören? Wer hockt hinter der nächsten Tür?„Hallo, mein Name ist Anna. Und wer bist du?”

Von und mit: Emese Bodolay, Jasmin Degeling, Kathrin Ebmeier, Anna-Lena Klapdor, Kirsten Möller, Kristin Naujokat, Almut Pape, Steffen Schumann, Klaas Werner

Termin:
Einmalig am 11.10.2014 ab 18.00 die ganze Nacht // Im Rahmen der Eröffnung der Zukunftsakademie Bochum

Die Eröffnung des ZAKs mit Erwähnung von Anna Kpok wurde (nicht ganz korrekt) in den Ruhrnachrichten und (etwas korrekter) bei der Westen erwähnt

Eine Anna Kpok Produktion gefördert durch die Zukunftsakademie Bochum.

… und der Letzte Zombie – Level III / Fotos

Fotos: Heike Kandalowski

.. und der letzte Zombie – Level III beim #TT14 / Presse

Ein Bericht über Level III wurde auch bei WDR3 gesendet.

Einige Ausschnitte der general Probe gibt es bei Youtube

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Und hier Impressionen und Stimmen aufgenommen von Daniel Schinzig

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Bilder von Level II

Fotos: Thorsten Schnorrbusch

Presse zu Anna Kpok und der letzte Zombie II

  • Ein Vorabbericht erschien bei Westfalen heute
  • Ein Redaktuer der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung hat teilgenommen und berichtet. Ein Ausschnitt

    „Es stellt sich die Frage, inwiefern handeln Bürokratien auch zombiehaft?“, sagt Naujoks. Anweisungen befolgen, Anträge ausfüllen, stempeln. „Das hat etwas Zombiehaftes, es ist inhaltsleer.“

  • Es gab eine sehr Video Beitrag bei Sat.1 17:30 NRW mit einer eigenen Perspektive..

Presse zu „Jascha Sommer, 27“

Jaschas Austellung wurde in der Rheinischen Post vom 01. Mai besprochen. Darin:

Die Besucher der Ausstellung sollen die Frage diskutieren, was es bedarf, um ein Selbstbildnis zu erschaffen. Der Verein damenundherren veranstaltet seit 2003 unterschiedliche Kunstaktionen. „Prinzipiell ist bei uns von Kunst, Design, Hoch-, Pop- oder Pubkultur alles möglich“, sagt Kosub. „Wir sind für alles offen und machen das, worauf wir Lust haben.“ Etwa 60 Mitglieder habe der Verein, 15 von ihnen beteiligen sich aktiv. „Zusammen mit Kreativen, Künstlern und Andersdenkenden haben wir über die Jahre hinweg viel Tolles auf die Beine gestellt“, sagt Tanja Kosub.

Anna Kpok und der letzte Zombie – Level III

In Level III – gegen die Virtualität  macht sich Anna Kpok auf die Suche nach einem weiteren Körperteil ihres Zombiefreundes, das sich in den Katakomben des Theater Dortmunds verbirgt. Auf ihrem Weg durch die verwinkelten Gänge und Hinterhöfe des Theaters gilt es, Hindernisse zu überwinden, Rätsel zu lösen und nicht zuletzt: Endgegner*innen zu besiegen. Das Spiel geht weiter!

Von und mit: Kathrin Ebmeier, Kirsten Möller, Emese Bodolay, Kristin Naujokat, Manuel Zauner, Anna-Lena Klapdor, Sabeth Dannenberg, Patricia Lenz, Gabor Bodolay, Johanna Köck, Sebastian Radermacher, Feeke Rascher, Claire Carnin, Martin Degeling, Henning Gebhard, Jannes Zimmermann, Steffen Schumann

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Der WDR3  hat auch mitgespielt, hört hier ein paar Eindrücke!
Und hier ein paar Zuschauer*innenkommentare, aufgenommen von Daniel Schinzig

 

Termine:
15. Juni 2014 (Premiere) – 14.00 / 15.00 / 16.00 Uhr
20. Juni 2014 – 15.00 / 16.00 / 17.00 /
Spieldauer etwa 50 Minuten

Wo:
Theater Dortmund, im Rahmen des NRW-Theatertreffens 2014

 

Fotos: Heike Kandalowski